DER NACHBAR
von Sebastian Fitzek
Einzelband, Thriller
368 Seiten
Hardcover 25,00 €
Taschenbuch 12,99 €
eBook 19,99 €
Erschienen am 22. Oktober 2025
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SELBSTGEKAUFT
Die Strafverteidigerin Sarah Wolff leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiß: Nachdem sie mit ihrer Tochter an den Stadtrand Berlins gezogen ist, hat sie einen unsichtbaren Nachbarn, der sie keine Sekunde lang allein lassen wird …
GEDANKEN
Nach echt langer Zeit habe ich mal wieder zu einem Fitzek gegriffen – und zum allerersten Mal überhaupt hab ich mir ein Buch direkt zum Erscheinungstermin gekauft. Insgesamt ist es mein vierter Fitzek, also habe ich noch nicht ganz so viel Erfahrung wie die Hardcore-Fans, die jedes Jahr den neuen verschlingen.
Aber: Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen! Der Einstieg ist sofort spannend und die Spannung bleibt auch konstant bestehen. Von Anfang an wusste ich aber nicht so richtig, wem ich hier jetzt trauen kann. Irgendwie war ich die ganze Zeit unsicher, wer in dieser Geschichte Dreck am Stecken hat und wer nicht. Und genau DAS liebe ich an Thrillern: wenn man einfach niemandem trauen kann und absolut keinen Plan hat, wer wirklich was im Schilde führt.
Im Nachhinein hätte man wissen können, wer letztlich der Strippenzieher ist – aber während des Lesens hatte ich absolut keine Ahnung. Genau das hat mich immer weiter lesen lassen. Die Charaktere fand ich super gelungen: alle mit ihren Eigenheiten, glaubwürdig, nahbar und einfach passend zur Story.
Und über Fitzeks Schreibstil müssen wir gar nicht reden – der Mann weiß einfach, was er tut. Ich hab das Buch in zwei Tagen durchgesuchtet. Man fliegt nur so durch die Seiten und ist danach fast ein bisschen traurig, dass es schon wieder vorbei ist.
Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, war das Ende. Da war ich echt enttäuscht. Ich will hier natürlich nicht spoilern, aber das war einfach nicht mein Geschmack. Gerade bei Thrillern mag ich ein anderes Ende lieber.
