SORRY

 von Bianca Iosivoni

Einzelband

Penguin Verlag

400 Seiten

Paperback 15,00 €
eBook 10,99 €

Erschienen am 08. März 2023

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SELBSTGEKAUFT

BESCHREIBUNG

San Francisco. Die junge ehrgeizige Journalistin Robyn ist geschockt, als die Polizei bei ihr auftaucht: Ihr Ex-Freund Julian wurde als vermisst gemeldet. Mit einem Schlag stürzt die Vergangenheit auf sie ein, und alles ist wieder da: Die Sehnsucht, der Schmerz – und die Enttäuschung. Dabei möchte Robyn nichts mehr, als zu vergessen. Zutiefst beunruhigt fragt sie sich, was Julian zugestoßen sein könnte, und findet Zuflucht bei ihrem besten Freund Cooper. Doch das, was sie für Cooper empfindet, geht längst über eine Freundschaft hinaus. Als er unter Verdacht gerät, mit Julians Verschwinden zu tun zu haben, weiß Robyn nicht mehr, was sie noch glauben oder fühlen soll – und vor allem, wem sie noch vertrauen kann. Vielleicht nicht einmal mehr sich selbst …

GEDANKEN

Sorry, ich habe es nur für dich getan“ war mein erstes Buch von Bianca Iosivoni – ohne Erwartungen, ohne Vorkenntnisse und ohne den Klappentext vorher zu lesen. Umso überraschter war ich, wie schnell mich die Geschichte gepackt hat. Die Emotionen waren direkt greifbar, und ich hatte das Gefühl, direkt selbst zur Geschichte zu gehören.

Am Anfang lernen wir Robyn kennen, eine junge, ehrgeizige Journalistin, die ihren Job liebt und in diesem immer besser werden will. Ebenfalls am Anfang lernen wir Robyns besten Freund Cooper kennen, und die Spannung zwischen den beiden liest sich einfach wunderschön und auch humorvoll. Doch plötzlich meldet sich die Polizei bei Robyn: Ihr Exfreund wird vermisst – und bald taucht auch Coopers Name im Kreis der Verdächtigen auf. Ab diesem Moment weiß nicht nur Robyn, sondern auch wir als Leser:innen nicht mehr, wem wir trauen können.

Die Kapitel wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und irgendwann beginnt man selbst zu zweifeln: Können wir Robyn wirklich trauen? Diese Unsicherheit hat Bianca Iosivoni für mich perfekt umgesetzt. Der Schreibstil war locker, flüssig und voller Emotionen – so sehr, dass ich beim Lesen völlig vergessen habe, dass es nur eine Geschichte ist. Ich habe sie wie einen Film miterlebt.

Ja, zwei Plottwists habe ich geahnt, aber das hat der Spannung keinen Abbruch getan. Im Gegenteil – es hat mir gezeigt, dass eine Geschichte auch dann fesseln kann, wenn man nicht völlig im Dunkeln tappt. Das Ende war dabei noch einmal besonders mitreißend: actiongeladen, nervenaufreibend und so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.